Allgemein, Analyse & Optimierung
Die Anzeigenformate mit Google AdWords
In den Anzeigenformaten, die ein entscheidender Teil von Google AdWords sind, ist in letzter Zeit einiges passiert. Aus diesem Grund sollen hier einmal ausführlich alle Formate und deren Einsatzgebiete dargestellt werden, da hier viel Potential für die Zukunft liegt.
Textanzeigen
Die Standardvariante der AdWords Anzeige. Zu sehen in der Google Suche, den Suchpartnern und im Content-Netzwerk. Die Textanzeige besteht aus der bis zu 25 Zeichen langen Überschrift, den beiden Textzeilen mit maximal 35 Zeichen und der Anzeige-URL. Diese darf ebenfalls höchstens 35 Zeichen enthalten.
In den USA werden seit einer Weile AdWords Anzeigen mit Produktbildern getestet. Hierbei besteht die Möglichkeit, bei den Anzeigen oberhalb der organischen Suchergebnisse mit einem Klick auf “Show products…” eine Liste mit Produkten inklusive Bildern anzeigen zu können. Dies wurde bisher allerdings nur getestet, eingeführt ist es noch nicht.
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Lokale Anzeigen
Lokale AdWords Anzeigen bieten mehrere Möglichkeiten, Suchergebnisse für lokal bezogene Suchanfragen zu liefern. Diese Anzeigen werden in der Google Suche und den Suchpartnern, aber auch in Google Maps geschalten, sind aber nur für Keyword-Kampagnen verwendbar.

AdWords in Google Maps erfordern einen Brancheneintrag. Wenn nun eine Suchanfrage gestellt wird, bei denen ein Unternehmen als Suchergebnis in Maps erscheint, so erscheinen über oder unter den Suchergebnissen in Maps die lokalen AdWords. Auf der Karte sind die AdWords Anzeigen durch ein branchenspezifisches Symbol zu erkennen. Dieses findet sich auch in der Anzeige wieder. Der Unterschied zu normalen Suchergebnissen/Brancheneinträgen in Maps besteht in einem farbig hinterlegten Hintergrund sowie der Textanzeige und den damit verbundenen größeren Ausdrucksmöglichkeiten. Allerdings können die Maps-Anzeigen eben auch unter den Brachensuchergebnissen stehen, wo sie eher unauffälliger sind.
Die gleichen Anzeigen können auch in der Google Suche und den Suchpartnern geschalten werden, allerdings nur als reine Textanzeigen. Diese Anzeigen werden um eine zusätzliche Zeile ergänzt, in der die Stadt oder die Region der Anzeigenschaltung steht.
Lokale Anzeigen können in AdWords auf Anzeigengruppenebene im Reiter “Variationen von Anzeigen” erstellt werden.
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Handyanzeigen
Handyanzeigen sind eine “abgespeckte” Variante der klassischen Textanzeige oder auch Images.

Die Textversion besteht nur aus 2 Zeilen mit maximal 18 Zeichen. Wie der Name sagt, sind sie für mobile Webseiten und mobile Endgeräte bestimmt. Im Klick-Fall wird der User entweder auf die mobile Webseite geleitet oder aber es wird eine Telefonverbindung zum Unternehmen aufgebaut. Die Richtlinien für AdWords Handy-Anzeigen kann man hier nachlesen.
Auch Handy-Anzeigen können im Reiter für Anzeigen in der Anzeigengruppenebene erstellt werden. Allerdings ist der mobile Internetbereich noch in der Entwicklungsphase, weshalb mit überragenden Ergebnissen mobiler AdWords nicht gerechnet werden muss.
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Imageanzeigen
Grafische Anzeigen können ebenfalls als AdWords geschalten werden, allerdings nicht auf Seiten der Suchpartner oder der normalen Google Suche, sondern nur im Content/Placement Bereich. Dort muss der Seitenbetreiber die Image AdWords zulassen.

Imageanzeigen, deren Vorlage GIF, JPEG und PNG Dateien für unbewegte Bilder, sowie GIF und Flash Dateien für animierte Anzeigen sein dürfen, bieten die Möglichkeit zusätzlicher Aufmerksamkeitswirkung im Vergleich zu den eher gewöhnlichen Textanzeigen.
Zur Hilfe bei der Erstellung solcher Images stellt Google den Display Ad Builder bereit, allerdings können auch selbst erstellte Images hochgeladen werden. Diese müssen aber bestimmte Abmessungen einhalten, die man hier nachlesen kann.
Image-Anzeigen haben jedoch oft schlechtere Klickraten (CTR) als Textanzeigen, da die Bilder von vielen Usern schneller als Werbung erkannt und ignoriert werden.
Hier kommt es auf eine geschickte Einbindung auf der Zielseite an, die man als Werbetreibender leider nicht beeinflussen kann.
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Videoanzeigen
Diese Form der Anzeigen ist, ähnlich wie Imageanzeigen, nur für den Bereich des Contentnetzwerks vorgesehen. Der Vorteil der Video-Ads ist die Interaktionsmöglichkeit der Kunden. Es ist immer der Kunde, der ein solches Video startet, egal, ob die Werbung in ein anderes Video eingebettet ist (In-Stream-Anzeigen) oder das Video die Anzeige an sich ist (Click-to-play).

Kosten entstehen hier nur durch ein Klicken auf die Anzeige-URL und damit eine Weiterleitung auf die beworbene Homepage, nicht aber durch einfaches Abspielen des Videos. Die Größen und Formate für Videos finden sich hier!
Viedeoanzeigen werden in den Anzeigengruppen unter dem Reiter “Variationen von Anzeigen” erstellt bzw. hochgeladen.
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weiterführende Links:
Lokale Ausrichtung von AdWords
Jörg Ulrich
Key Account Manager
GAP 2007
Placementspezialist
Montag, 26 Januar 2009



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